02.09.2011: Verwendung des Botafumeiro bestellen
Die Verwendung des Botafumeiro kann wie im vorigen Jahr bei Übernahme der Kosten von €300,- für Personal und Material bei der Erzdiözese bestellt werden. Umfangreiche Informationen zum Botafumeiro und die E-Mail-Adresse fü die Bestellung finden Sie auf unserer Botafumeiro-Seite.
30.07.2011: santiago-online.com
Nach einer längeren Pause ohne Aktualisierungen - die Informationsflut während des Heiligen Jahres 2010 war ja groß genug - habe ich heute, aus Anlass des 800-jährigen Jubiläums des Doms, eine schöne Seite mit Photographien aller zwölf Weihe- oder Konsekrationskreuze fertiggestellt. Den Photos stehen, zur besseren Lesbarkeit, die Abschriften der lateinischen Inschriften aus dem Jahr 1211 zur Seite und die veröffentlichte spanische Übersetzung. Sobald ich jemanden finde, der uns eine korrekte Übersetzung ins Deutsche zur Verfügung stellt, werde ich diese naürlich ergänzen.
Nachtrag 05.07.2011: Codex Calixtinus gestohlen
Am Dienstag, 05. Juli 2009, haben Mitarbeiter des im Kreuzgang der Kathedrale gelegenen Archivs das Verschwinden des Codex Calxtinus bemerkt und nach einer eiligen Suche die Polizei informiert. Bislang scheint es trotz der Video-Überwachung der entsprechenden Räme keine Hinweise auf den oder die Täter zu geben.
30.03.2010: Programm der Karwoche ("Semana Santa")
Umfangreiche Informationen auf spanisch mit Bildern und Videos
28. März, 11:30 Uhr: Prozession "Entrada en Jersalén", Start: San Francisco
28. März, 18:00 Uhr: Prozession "De la Esperanza", Start: Iglesia de las Ánimas
29. März, 21:30 Uhr: Prozession "De la Humildad", Start: Rúa Travesa
30. März, 21:00 Uhr: Prozession "Del Cristo de la Paciencia", Start: Convento Mercedarias
31. März, 20:00 Uhr: Prozession "Del Vía Crucis", Start: San Francisco
31. März, 23:00 Uhr: Prozession "Del Cristo de la Misericordia", Start: Rúa Orfas
1. April, 19:30 Uhr: Prozession "De la Última Cena del Salvador", Start: San Francisco
1. April, 23:30 Uhr: Prozession "Jesús Flagelado", Start: San Agostín
2. April, 11:00 Uhr: Prozession "Del Santo Encuentro", Start: Plaza de la Quintana
2. April, 18:00 Uhr: Prozession "De la Quinta Angustia", Start: Iglesia de la Angustia
2. April, 20:00 Uhr: Prozession "Del Santo Entierro", Start: San Domingos de Bonaval
2. April, 23:00 Uhr: Prozession "De la Virgen de la Soledad", Start: Rúa Nova
3. April, 20:00 Uhr: Prozession "De los Hermanos", Start: Concepción Arenal
4. April, 18:30 Uhr: Prozession "Del Cristo Resucitado", Start: Plaza de la Quintana
11. April, 19:00 Uhr: Prozession "Del Cristo de la Paciencia", Start: Plaza de la Quintana
29.03.2010: Kontrollierter Zugang zum Dom
Um die große Zahl der für das Heilige Jahr 2010 erwarteten Pilger und Besucher sicher durch die Kathedrale zu leiten, gelten ab dem 1. April die folgenden Zugangsregeln: Der Dom wird über das Platerías-Portal (Süden) betreten und entweder über das Obradoiro-Portal (Westen) oder das Nordportal (Azabacherías) wieder verlassen.
Die für das Heilige Jahr geöffnete Puerta Santa (Osten) gestattet lediglich den Zugang zum Grab des Apostels und zu seiner Statue zur traditionellen Umarmung. Wer nach dem Besuch des Apostelgrabes an der Messe teilnehmen möchte muß den Dom zunächst verlassen und durch das Platerías Tor wieder betreten.
Rucksäcke und große Taschen dürfen nicht mit in den Dom genommen werden. Für sie steht in der "Casa del Deán", dem Dekanshaus gleich neben dem Pilgerbüro, Raum zur Verfügung.
20.03.2010: santiago-online.com
So wie die Umbauarbeiten in "Santiago offline" haben auch die Arbeiten an der neuen Version von santiago-online.com länger gedauert als erwartet. Im Gegensatz zur Kulturstadt ("Ciudad de la Cultura"), der Restaurierung des Pórtico de la Gloria, des Ausbaus des Flughafens oder der erwarteten Ankunft des Schnellzugs "Ave" in Santiago, steht die neue Version dieser Seiten jedoch wie ursprünglich geplant noch für das Heilige Jahr 2010 bereit ;-)
18.03.2010: Ratschen-Turm erhält Ratsche zurück
Während der südliche der beiden Türme der Westfassade des Doms "Glockenturm" genannt wird, trägt der nördliche nach wie vor die Bezeichung "torre de la carraca" (Ratschenturm), obwohl seine hölzerne Ratsche, Schnarre oder Knarre in Form eines Andreas-Kreuzes schon vor vierzig Jahren verstummte. Auf Initiative des Consorcio de Santiago wurde eine Kopie des 2,50m großen Apparates gebaut, die heute auf ihrem Platz am Turm installiert wurde und künftig wieder an Grün Donnerstag, Karfreitag und Ostersamstag an Stelle der schweigenden Domglocken zum klingen gebracht werden kann.
Nachtrag 25.01.2010: Arbeiten an der Plaza de la Quintana
Mit Verblüffung nehmen einheimische wie zu Besuch gekommene Pasanten die Reparaturen an den schweren Steinen, die die Oberfläche der Plaza de la Quintana bilden, wahr. Nachdem die Puerta Santa zwischen den Heiligen Jahren 2004 und 2010 für fünf Jahre geschlossen war, verusachen die Arbeiten vor der erst vor gut drei Wochen geöffneten Heiligen Pforte einiges Kopfschütteln.
Nachtrag 31.12.2009: Heiliges Jahr 2010
Am Vorabend des 01.01.2010, dem ersten Tag des Heiligen Jahres, öffnete der Erzbischof von Santiago de Compostela, Julián Barrio, das Heilige Tor ("Puerta Santa") in einer feierlichen Zeremonie. Die Zuschauer, die in strömendem Regen auf der Plaza de la Quintana ausgeharrt hatten, sowie die Vertreter der Regierungen Spaniens und der Regionalregierung ("Xunta de Galicia") wurden pünktlich zur Toröffnung mit einem goldenen Sonnenstrahl belohnt.
16.08.2009: santiago-online.com
Ich habe dem Artikel über die Compostela in unserem kleinen Pilgerlexikon ein Miniaturphoto hinzugefügt
14.08.2009: Schlange vor dem Pilgebüro
Die Schlange von Pilgern, die sich dieser Tage immer wieder vor dem Pilgerbüro bildet, hat mich veranlaßt, in der Calle del Villar 1 (span.) / Rua do Vilar 1 (gal.) nachzufragen, wieviele Pilgerurkunden ("Compostela") derzeit in den Öffnungszeiten von 9:00-20:00 Uhr täglich ausgestellt werden. Die verblüffende Antwort: "bis zu 1500". Einige Pilger haben von einer bis zu zweistündigen Wartezeit berichtet.
10.08.2009: Gepäckaufbewahrung in Santiago
Nicht mehr verfügbar (2011)
09.08.2009: santiago-online.com
Ein typisches Ereignis für Santiago de Compostela ist das alljährliche Feuerwerk zu Ehren des Apostels am 24. Juli, dem Vorabend zu seinem Feiertag. Einige Fotos vom diesjährigen Spektakel sind ab sofort unter dem für Santiago Typischen zu finden.
19.05.2009: santiago-online.com
Auch für den Hauptaltar der Kathedrale haben wir jetzt ein besseres Photo.
28.04.2009: santiago-online.com
Ich habe das Bild der Nordfassade des Doms durch ein besseres ersetzt.
19.04.2009: Amtseinführung des neuen Ministerpräsidenten
Bei den Wahlen zum galicischen Regionalparlament im März hat die Volkspartei (Partido Popular) unter Führung von Alberto Nuñez Feijoo, nach etwas weniger als vier Jahren einer sozialistisch-nationalistischen Koalition, erneut die Mehrheit der Sitze gewonnen. Nach seiner Wahl zum Präsidenten der Regionalregierung (Xunta de Galicia) hielt Feijoo die traditionelle Ansprache auf dem Obradoiro-Platz zwischen Kathedrale, Rathaus und Hostal de los Reyes Católicos. Auf dem Bild ist er mit den Flaggen Spaniens und Galiciens und mit einer Gruppe galicischer Dudelsackspieler (gaiteiros) zu sehen.
17.04.2009: santiago-online.com
Der Artikel über den Botafumeiro hatte wesentlich bessere Photos sowohl des Weihrauchfasses als auch der "Alcachofa" verdient und hat sie jetzt auch erhalten.
13.04.2009: Welcome to santiago-online.com!
Um den Inhalt von santiago-online.com auch allen englischsprachigen Lesern zugänglich zu machen, sind wir ab heute zweisprachig.
24.02.2009: Karneval in Galicien
Die bedeutendsten Karnevalshochburgen Galiciens finden sich in der südöstlichen der vier galicischen Provinzen, in Orense. Insbesondere die Städte Xinzo de Limia, Verín und Laza sind für ihre prächtigen Masken bekannt. Das Bild zeigt die Maske eines "Cigarrons" in Verín während des diesjährigen "antroido" oder "entroido" wie der Karneval je nach Region auf galicisch heißt.
29.10.2008: € 26 Mio. für die Vorbereitung des Año Santo 2010
Einem Artikel der Online-Ausgabe des Correo Gallego zufolge stellt die Regionalregierung der autonomen Region Galicien ("Xunta de Galicia") im Haushalt für das Jahr 2009 € 26 Mio. als Mittel für die Vorbereitung des Heiligen Jahres 2010 zur Verfügung. In erster Linie soll das Netz der Herbergen ausgebaut, Kurlturgüter restauriert und für das Pilgern auf dem Jakobsweg weltweit geworben werden. In der öffentlichen Debatte um die Verwendung der Mittel kam auch zur Sprache, daß bis zum Jahr 2010, entgegen den ursprünglichen Erwartungen, weder der Anschluß Santiagos an das Hochgeschwindigkeitsnetz der Bahn ("Ave") noch der Ausbau des Flughafens Lavacolla und auch nicht die Arbeiten and der Kulturstadt ("Ciudad de la Cultura") abgeschlossen sein werden.
04.08.2008: Zahl der Pilger wächst um 10 Prozent
Nach den vom Pilgerbüro in Santiago de Compostela veröffentlichten Zahlen haben vom 1. Januar bis zum 31. Juli dieses Jahres 64.792 Pilger die Pilgerurkunde Compostela erhalten. Das entspricht einem Wachstum von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für das gesamte Jahr 2008 werden deshalb etwa 125.300 Pilger am Apostelgrab erwartet und damit eine Zahl, die bereits über der des Heiligen Compostelanischen Jahres 1993 (99.436) liegt und nur von den Heiligen Jahren 1999 (154.613) und 2004 (179.944) übertroffen wurde. Am 24. Juli, ein Tag vor dem Feiertag des Apostels, erreichten 1310 Pilger die Stadt und erhielten ihre Compostela.
25.07.2008: Feuerwerk zum Tag des Apostels
Wie in jedem Jahr stellten auch diesmal wieder das Feuerwerk und das Verbrennen der (jeweils eigens dazu errichteten) gotischen Fassade des Doms den Höhepunkt der Feiern um den Festtag des Apostels Jakobus dar. Für das Spektakel, das gegen 23:30 Uhr zu beginnen und etwa eine halbe Stunde zu dauern pflegt, finden sich die ersten Zuschauer gewöhnlich bereits ab 18 Uhr auf dem Obradoiro-Platz ein, um sich einen Platz mit guter Aussicht auf das barocke Westportal der Kathedrale zu sichern. Auch der zuvor stundenlang anhaltende Regen konnte ca. 15.000 Betrachter nicht abschrecken, die schließlich ein Schauspiel aus Musik, Laserlicht, Wasserstrahlen und Feuerwerksraketen zu bestaunen bekamen.
09.06.2008: Restaurierung des Pórtico de la Gloria
Mit dem Aufbau eines Gerüsts haben in der vergangenen Woche die Vorbereitungen für die bereits im vergangenen Jahr angekündigte Restaurierung des Pórtico de la Gloria begonnen. Das Ende der Arbeiten, in deren Verlauf nach Angaben in der Presse auch die ursprüngliche Vielfarbigkeit (Polychromie) des Portals wiederhergestellt werden soll, ist für das Heilige Jahr 2010 vorgesehen.
07.06.2008: santiago-online.com
Um die geringe Tiefe der Casa del Cabildo am Platerías-Platz zu veranschaulichen, habe ich dem kurzen Beitrag über das Gebäude ein Photo mit einer Seitenansicht hinzugefügt.
24.05.2008: Zahl der Herbergen wächst um 30 Prozent
Der "Correo Gallego" berichtet unter Berufung auf einen neuen Führer von Consumer Eroski, daß die Anzahl der Herbergen auf den verschiedenen Ruten des Jakobsweges im Vergleich zum Vorjahr um 30 Prozent gewachsen sei. Insgesamt stünden den Pilgern nun 219 dieser Unterkünfte zur Verfügung, die zu 43 Prozent staatlich, zu 42 Prozent privat und zu 15 Prozent von Pfarrgemeinden geleitet würden.
18.05.2008: Seilbahn zwischen Kultur- und Altstadt
Derzeit entsteht auf einem Hügel im Westen Santiagos in einem ambitionierten Projekt die von dem amerikanischen Architekten Peter Eisenman entworfene Kulturstadt ("Ciudad de la Cultura"). Für die Anbindung der neuen Attraktion an den Stadtkern wird im Stadtrat über den Bau einer Seilbahn zwischen der historischen Altstadt und dem Monte Gaiás nachgedacht. Ein solcher Bau müßte jedoch zunächst von der UNESCO genehmigt werden. Aus diesem Grund wird im Laufe des Monats Mai eine Delegation der UNESCO vor Ort prüfen ob die Voraussetzungen gegeben sind.
03.05.2008: santiago-online.com
Nicht für Santiago de Compostela, aber auch für die Stadt des Apostels sind die Prozessionen der Karwoche typisch. Unter "Typisches" ist ab sofort ein erster kurzer Hinweis mit einigen Bildern der diesjährigen Karwoche zu finden.
25.04.2008: 245.000 Euro für Feiertage des Apostels
Nach einem Bericht der "Voz de Galicia" stehen für das diesjährige Feuerwerk auf der Plaza del Obradoiro am 24. Juli und für die Abschlußveranstaltung am 31. Juli 245.000 Euro zur Verfügung . Die Stadt Santiago werde die Ausführung des Feuerwerks an ein Unternehmen vergeben, das ein mindestens halbstündiges optisches und akustisches Spektakel bieten könne. Dabei müsse insbesondere beim traditionellen Verbrennen der (alljährlich zu diesem Zweck errichteten) gotischen Domfassade auf den Schutz der historischen Gebäude geachtet werden.
20.04.2008: Kathedrale erhält zum Heiligen Jahr einen neuen Altar
Der Erzbischof von Santiago de Compostela und das Domkapitel haben entschieden, bis zum kommenden Heiligen Jahr 2010 Altar und Ambo der Kathedrale durch neue Exemplare zu ersetzen. Es gelte den offensichtlich provisorischen Charakter der vorhandenen Stücke durch "glanzvolle künstlerische Schöpfungen des 21. Jahrhunderts" zu ersetzen. Die zu diesem Zweck in Auftrag gegebenen Studien sollen eine Lösung finden, die sowohl dem Altarraum mit dem barocken Hochaltar angemessen ist als auch die Möglichkeit bietet, in Heiligen Jahren Messen mit 30 bis 40 Priestern zu feiern. Die Errichtung des neuen Altars, der allein durch Spenden von Priestern und Gläubigen finanziert werden soll, geht mit der anstehenden Restaurierung des Kuppelgewölbes und des Pórtico de la Gloria einher, die ebenfalls bis 2010 abgeschlossen sein sollen.
14.03.2008: Programm der Karwoche im Internet
Unter www.semanasantasantiago.com kann das Programm der Karwoche in Santiago de Compostela eingesehen werden. Es werden einerseits die Gottesdienste der Kathedrale und die Prozessionen (mit einer Bildergalerie aus vergangenen Jahren) aufgelistet. Andererseits wird auch auf das gastronomische, musikalische und touristische Angebot rund um die Karwoche hingewiesen. Die Informationen sind sowohl auf spanisch (castellano) als auch auf galicisch abrufbar.
11.03.2008: Werbevideo für Santiago de Compostela
Die städtische Turismusförderung, "Turismo de Santiago de Compostela", hat ein Werbevideo veröffentlicht, das sich bei "Youtube" betrachten läßt.
04.03.2008: Santiago im "Privilege Spain"-Programm von Turespaña
Wie die "Voz de Galicia" heute berichtet hat das spanische Fremdenverkehrsinstitut, "Turespaña", Santiago de Compostela in die Liste der acht kulturellen und gastronomischen Ziele aufgenommen, die im Rahmen des neuen Plans "Privilege Spain" beworben werden sollen. Dabei handelt es sich um ein Programm, das mit einem Budget von vier Millionen Euro Touristen mittlerer und hoher Einkommen aus den wichtigsten europäischen Märkten (Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien) nach Spanien locken soll. Während sich die Werbung für Santiago und Valencia an den italienischen Markt richten wird, soll die Aufmerksamkeit der deutschen Reisenden für Ampurdán (eine historische Region in Katalonien), das Duero-Tal sowie die Gegenden um Jeréz-Cádiz und San Sebastián-La Rioja verstärkt werden.
01.03.2008: Casa del Cabildo soll Teil des Stadtmuseums werden
Das ehemalige Haus des Domkapitels, das sich gegenüber dem romanischen Südportal der Kathedrale befindet und die Plaza de Platerías im Süden abschließt, wird nach einem Bericht des "Correo Gallego" schon seit längerer Zeit von keiner der zehn Eigentümer-Familien mehr bewohnt. Die Stadt Santiago betreibt derzeit ein Enteignungsverfahren, das bis zum Sommer abgeschlossen sein soll, um in der Casa del Cabildo einen Teil des Stadtmuseums unterzubringen.
28.02.2008: Google Earth aktualisiert Bilder von Santiago
Auf den Web-Seiten der "Voz de Galicia" ist heute nicht nur zu lesen, daß die Satelliten-Bilder von Santiago de Compostela, die zuletzt von 2004 stammten, aktualisiert worden seien. Vielmehr versucht der Verfasser des Artikels anhand der neuen Aufnahmen auch, auf den Zeitpunkt ihrer Entstehung zu schließen. Neu asphaltierte Straßen und gekürztes Gestrüpp entlang der Autobahn AP-9 deuteten auf ein Datum nach dem 5. Juli 2007 hin. Andererseits seien die Arbeiten an der Rua Nova de Abaixo, einer Straße der Neustadt, auf den Abbildungen noch nicht abgeschlossen gewesen, weshalb der Satellit sich vor dem 25. Juli über der Stadt befunden haben müsse - dem Tag an dem die Straße wieder für den Verkehr frei gegeben wurde. Da außerdem noch nichts von den Aufbauten für die Feiern des Tags des Apostels zu sehen sei, könnten die Aufnahmen nur vom 6. bis zum 12. Juli 2007 gemacht worden seien.
20.02.2008: Herbergsübernachtungen in Galicien für drei Euro
Seit Beginn des Jahres kosten Übernachtungen in den 58 Herbergen Galiciens, die von der Regionalregierung ("Xunta") auf den verschiedenen Routen des Jakobswegs geführt werden, drei Euro. Wie der "Correo Gallego" berichtet ist der Aufenthalt - mit Ausnahme der Herbergen "Monte do Gozo" und "San Lázaro" in Santiago - auf eine Übernachtung begrenzt, und die Herbergen sind morgens bis acht Uhr zu verlassen. Bei der Verteilung der zur Verfügung stehenden Plätze werden zunächst die Pilger zu Fuß berücksichtigt, dann diejenigen zu Pferd vor denen mit Fahrrad und schließlich solche, die von Begleitfahrzeugen unterstützt werden. Daß in den staatlichen Herbergen des Jakobswegs nun drei Euro bezahlt werden müssen, während die kirchlichen Einrichtungen bei der freiwilligen Spende bleiben, wird mit dem Ziel begründet, die Überbelegungen in der Hochsaison zu vermeiden und für eine bessere Reinigung sorgen zu können.
19.02.2008: Weg nach Finisterre/Muxía als Weltkulturerbe?
Nach einem Bericht des "Correo Gallego" hat die galicische Vereinigung der Freunde des Jakobsweges ("Asociación Galega de Amigos do Camiño") auf ihrer jährlichen Versammlung eine Kommission eingesetzt, die die Bewerbung um den Status des Weltkulturerbes für die Verlängerung des Jakobswegs, von Santiago de Compostela nach Finisterre und/oder Muxía, verfassen soll. Diese Initiative wird sowohl von den Bürgermeistern der Orte entlang der Route als auch vom galicischen Ministerium für Kultur unterstützt.
23.01.2008: Im Jahr 2007 mehr ausländische als spanische Pilger
Nach der Statistik des Pilgerbüros wurden 2007 114.026 Compostelas für Jakobspilger aus aller Welt ausgestellt. Dabei lag der Anteil ausländischer Pilger mit 51,5% nach einem Wachstum von fast 18% über dem der spanischen. Unter den nicht-spanischen Wallfahrern stellten 13.837 Deutsche vor 10.275 Italienern und 6.982 Franzosen die größte Gruppe dar. Von den Kontinenten verzeichnete Asien mit 946 Pilgern nach 504 im Vorjahr nahezu eine Verdopplung der Zahl. Die Pilger, die in ihrer ganz überwiegenden Zahl (91.872) dem camino francés folgen, gaben nach ihren Motiven für die Pilgerschaft befragt zu 91,7% an, aus religiösen oder auch aus religiösen Gründen nach Santiago gekommen zu sein.
19.01.2008: santiago-online.com
Der Baum der Wissenschaft in der Vitrine des Instituto Padre Sarmiento de Estudios Galegos ist typisch für die Universitätsstadt. So findet er jetzt auch Erwähnung unter Santiagos Typischem.
18.01.2008: santiago-online.com
Elías Valiña Sampedro wurde wegen seiner Verdienste um die Wiederbelebung des Jakobsweges als Gemeindepfarrer das galicischen Dorfes O Cebreiro von 1959 bis 1989 bekannt. Als Erfinder der gelben Pfeile zur Kennzeichnung des Weges gebührt ihm auch ein Eintrag in unserem kleinen Pilgerlexikon.
16.01.2008: Zugangsbeschränkung zum Dom?
Große Ereignisse werfen bekanntlich ihre Schatten voraus. Angesichts des nahenden Año Santo 2010, in dessen Verlauf nach einigen Schätzungen bis zu 10 Millionen Touristen und Pilger den Weg nach Santiago finden könnten, stellt sich die Frage, wie sich die mit einem solchen Besucherstrom verbundenen Unannehmlichkeiten für Gäste und für Einheimische verhindern lassen. Insbesondere der begrenzte Raum der Kathedrale, scheint den für Tourismus und Kultur zuständigen Politikern Galiciens Kopfzerbrechen zu bereiten. In dem Bemühen, sowohl den Besuchern der Stadt und des Doms ein angenehmes Reiseerlebnis zu ermöglichen als auch den Ansprüchen an die Erhaltung der Kunstschätze gerecht zu werden, werden derzeit allerlei Maßnahmen erwogen. Es ist davon die Rede, den Aufenthalt im Dom zeitlich zu begrenzen oder die Massen durch Reservierungen besser über den ganzen Tag zu verteilen. Gelegentlich wird unter dem Hinweis auf Beispiele andernorts auch die Einführung eines Eintrittsgeldes ins Spiel gebracht. Jegliche Maßnahme dieser Art wird jedoch nur im Einvernehmen mit dem Domkapitel getroffen werden. Von dessen Seite wird allerdings auf den Charakter der Kathedrale als Zentrum der Pilgerschaft hingewiesen. Dies schließe eine Zugangsbeschränkung grundsätzlich aus. Lediglich dann, wenn der Dom tatsächlich voll sei, werde - wie schon während des letzten Heiligens Jahrs (2004) - der Einlaß vorrübergehend gestoppt.
06.01.2008: Los Reyes Magos de Oriente (Die Heiligen drei Könige)
Auch wenn der Weihnachtsmann, in Spanien "Papá Noel" genannt, Anhänger gewinnt, bleibt doch - in Santiago de Compostela wie im übrigen Spanien - die Übergabe der Geschenke traditionell mit der Ankunft der drei Könige in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar verbunden. Am Abend begleiteten die Kinder mit ihren Familien den Umzug der bonbonwerfenden Reyes vom Bahnhof durch Neu- und Altstadt bis zum Palacio de Rajoy am Obradoiro-Platz. Dort wurden die Majestäten von Bürgermeister Bugallo mit einem Feuerwerk und festlicher Beleuchtung begrüßt.
03.01.2008: santiago-online.com
Auf der Startseite habe ich das Photo der Westfassade des Doms durch ein aktuelles ersetzt. Es zeigt einen Teil der Weihnachtsdekoration des Obradoiro-Platzes mit der Weihnachtskrippe vor der erleuchteten Westfassade der Kathedrale.
01.01.2008: Sylvester mit Trauben auf dem Platerías-Platz
Wie in ganz Spanien ist es auch in Santiago de Compostela zum Jahreswechsel üblich, von den zwölf Glockenschlägen um Mitternacht begleitet, zwölf Trauben zu verschlingen. Santiagos Stadtrat fördert mit kleinen Geschenken, einem kurzen Feuerwerk und anschließendem Konzert, dieses Ritual auf der Plaza de Platerías, zu Füßen des "Berenguela" genannten Turms und zum Klang seiner Glocke, zu vollziehen.
13.12.2007: In eigener Sache
Wie angekündigt finden Sie jetzt auf santiago-online.com auch einen Abschnitt über den Jakobsweg. Die ersten drei Themen - eine kurze Geschichte des Jakobsweges, die Frage nach dem Ziel des Weges und ein kleines Pilgerlexikon - sollen die Keimzelle für eine stetig wachsende zuverlässige Informationsquelle sein.
20.11.2007: Neue Beschilderung
Die Regionalregierung Galiciens (Xunta) und die Stadt Santiago de Compostela haben sich, laut "Correo Gallego" von heute, nach langer Zeit darauf verständigt, einer Forderung vieler Pilger und verschiedener Pilger-Organisationen zu entsprechen. Während jährlich viele Tausende den Weg nach Santiago mit Hilfe einer Vielzahl von Wegweisern problemlos finden, sind es nicht wenige, denen die Orientierung im Stadtgebiet schwer fällt. Selbst in der Altstadt begegnet man Pilgern, die sich noch mehrfach nach dem Weg zur Kathedrale erkundigen müssen. Damit der Weg zum Grab des Apostels künftig so leicht zu finden ist wie der Weg zur Stadt des Apostels, teilen sich die Stadt und die Autonome Region Galicien die kosten für eine neue Beschilderung.
19.11.2007: Papstbesuche in Santiago de Compostela
Am 9. November jährte sich zum 25. Mal der Tag, an dem mit Johannes Paul II. zum ersten Mal ein Papst das Grab des Apostels Jakobus in Santiago besuchte. Nach einer Messe, die wegen der großen Zahl der Pilger im Heiligen Jahr 1982 auf dem Flughafen gefeiert wurde, traf der Papst auf der Plaza del Obradoiro, zu Füßen der Westfassade des Doms, die Seeleute Galiciens. Der anschließende Akt in der Kathedrale, an dem auch seine Majestäten König Juan Carlos I. und Königin Sofia teilnahmen, war der europäischen Dimension des Jakobsweges gewidmet. Vier Jahre vor dem EU-Beitritt Spaniens war der Focus dabei nicht auf die Bedeutung Europas für Spanien und den Camino gerichtet. Vielmehr war der Ruf des Papstes von Santiago aus an Europa gerichtet: "Finde wieder zu dir. Sei du selbst. Entdecke deine Ursprünge. Belebe deine Wurzeln." Mit der Erinnerung an den ersten Papstbesuch gehen die Spekulationen über einen möglichen zweiten einher. Sollte der Weltjugendtag in Spanien im Jahr 2010 stattfinden, so fiele er auf das nächste Heilige Jahr. Stimmen der lokalen Presse halten es dann für wahrscheindlich, daß mit Papst Benedikt XVI. zum zweiten Mal ein Papst zum Apostelgrab pilgern könnte.
7.11.2007: In eigener Sache
Leider besteht die Stadtgeschichte noch immer nur aus Stichworten. Aber es sind jetzt einige mehr :-)
5.11.2007: Goethe-Zitat?
Auf der Suche nach Informationen über den Jakobsweg stößt man im Internet nicht selten auf folgendes Zitat, das Johann Wolfgang von Goethe zugeschrieben wird: "Europa ist auf der Pilgerschaft geboren, und das Christentum ist seine Muttersprache." Viel schwerer als das Zitat ist jedoch seine Quelle zu finden. Eine Anfrage beim Goethe-Institut in Madrid ergab schließlich das folgende erstaunliche Ergebnis. Auch dort sucht man seit Jahren nach dem Autor des Zitats - ohne Ergebnis. Auch eine rechnergestützte Suche in der institutseigenen Goethe-Ausgabe auf CD-ROM blieb ergebnislos. Damit dürfte feststehen, daß Goethe nicht der Urheber des Zitats ist. Oder kennen Sie die Quelle?
27.10.2007: In eigener Sache
Die Frage, was das Weihrauchfaß der Kathedrale mit Artischocke (span. alcachofa) und Kohl (span. repollo) zu tun hat, führt gelegentlich zu einiger Verwirrung. In einem kurzen Gespräch erklärte mir der "tiraboleiro mayor", Armando Raposo, freudig die Einzelheiten, die sich nun im Artikel über den Botafumeiro wiederfinden.
21.10.2007: Bugallo will Rute zwischen Santiago und Bilbao
In seinem Bemühen, den Kulturturismus im Norden Spaniens zu fördern, setzt Santiagos Bürgermeister Bugallo auf eine Kulturrute, die das Guggenheim-Museum in Bilbao mit der im Bau befindlichen Stadt der Kultur ("Ciudad de la Cultura") in Santiago verbinden soll. Es gelte, die Aufmerksamkeit zu nutzen, die dem Jakobsweg im 20. Jahr als Weltkulturerbe zu Teil werde, auch um die rückläufigen Hilfen der EU zu kompensieren.
12.10.2007: In eigener Sache
Die Seite über den Botafumeiro, das große Weihrauchfaß der Kathedrale, enthält jetzt ein Photo des Exemplars von 1851 und ein Photo der Kopie von 1965.
8.10.2007: "Qualität der Turisten geht zurück"
Nach der Einschätzung von Julio Lado, dem Inhaber eines der Ältesten Silbergeschäfte Santiagos, lassen die Turisten immer weniger Geld für Schmuck in der Stadt. Mit seiner 50-jährigen Erfahrung als Silberschmied der dritten Generation erinnert er sich heute in der Lokalzeitung "Correo Gallego" an Zeiten, in denen eine weit geringere Zahl an Besuchern bereit war, wesentlich mehr für Erinnerungsstücke aus Edelmetal auszugeben - eine Entwicklung, die auch die Organisation der Gold- und Silberschmiede Santiagos um ihren Nachwuchs bangen läßt.
6.10.2007: In eigener Sache
Unter dem für Santiago Typischen fehlte bisher leider ein Abschnitt über die Jakobsmuschel. Jetzt nicht mehr :-)
27.9.2007: Das "Jakobsweg-Syndrom"
Die Voz de Galicia berichtet heute, daß Jesús de la Gándara, ein Psychiater aus Burgos, auf einem Kongreß zum ersten Mal das Jakobsweg-Syndrom beschrieben habe. Gándara, der in den letzten sieben Jahren 38 Fälle studiert habe, habe bei den Betroffenen u.a. Verhaltensstörungen, Haluzinationen, Delirium und Wahnvorstellungen feststellen können. Die Patienten seien zu 70 Prozent männlich um im Durchschnitt 40 Jahre alt gewesen. Typisch seien für sie starke mystische Erlebnisse, physische Erschöpfung durch das Wandern und eine Vorgeschichte mentaler Pathologien gewesen. Es handele sich um Personen, mit einer Veranlagung für derartige Störungen, die dann durch religiöse und mystische Erfahrungen und die physische Belastung durch das Wandern ausgelöst würden. Dabei sei der Anteil der betroffenen Spanier überdurchschnittlich hoch gewesen. Während sie 60 Prozent der Pilger ausmachten, stellten sie 90 Prozent der unter dem Syndrom Leidenden dar. Der Psychater habe eingeräumt, keine neue Krankheit erfunden zu haben, sondern Verhaltensveränderungen bei Menschen, die viel wanderten, zu beschreiben. Das Jakobsweg-Syndrom sei dem Stendahl- und dem Jerusalem-Syndrom ähnlich.
21.9.2007: In eigener Sache
Das aufschlußreiche Gespräch mit dem Eigentümer der silbernen Kopie des Botafumeiro, die in der Altstadt zu sehen ist, hat die Präzisierung und Ergänzung des Artikels über das Weihrauchfaß ermöglicht.
21.9.2007: Santiagos Hotels unter den günstigsten Spaniens
Wie der Correo Gallego heute unter Bezugnahme auf den Preisindex von hotels.com berichtet, liege der durchschnittliche Preis für eine Übernachtung in Santiago de Compostela bei 80 Euro. Damit kosteten die Zimmer etwa die Hälfte dessen, was z.B. in San Sebastián, Marbella oder Sitges bezahlt werden müsse. Der Durchschnitt für ganz Spanien liege bei 120 Euro und sei im letzten Quartal um neuen Prozent gestiegen, während die Preise der Hotels Santiagos um zwei Prozent gefallen seien.
20.9.2007: In eigener Sache
Auch wenn die erhältichen Informationen über den Botafumeiro teilweise widersprüchlich oder unglaubwürdig sind, gehöhrt das Weihrauchfaß der Kathedrale von Santiago doch zu den typischen Attraktionen der Pilgerstadt. Hier können Sie ab jetzt die wichtigsten - und richtigen - Informationen über ihn finden.
16.9.2007: In eigener Sache
Das ehemalige Benediktiner-Kloster San Martín Pinario gehört zu dem Sehenswertesten, das Santiago de Compostela zu bieten hat, und ist deshalb jetzt auch in dieser Kategorie zu finden.
14.9.2007: Schwerter zu Pflugscharen?
Die Ankunft neuer Fluglinien an Santiagos Flughafen, Lavacolla, hat das Angebot an Verbindungen von und nach Santiago wesentlich verbessert und die Preise sinken lassen. Dies und die Renaissance des Jakobsweges haben die Anzahl der Fluggäste und Flugbewegungen in einem solchen Umfang wachsen lassen, daß der Flughafen aus allen Nähten platzt. Die Erweiterung der notwendigen Installationen ist bereits im Gang, und die Aufträge für den Ausbau der Landebahn, der Santiagos Neun-Loch-Golfplatz weichen muß, werden dieser Tage vergeben. Was wird also aus dem Golfplatz? Wie der "Correo Gallego" heute berichtet, hält man seitens der Stadt ein lokales Angebot, Golf spielen zu können, für "fundamental" für den "sector turístico". Ein Ausweich-Terrain ist auch schon gefunden: ein ehemaliger Schießplatz der Streitkräfte. Sobald sich Santiagos Bürgermeister, Sánchez Bugallo, mit dem Verteidigungsministerium über die Höhe der Entschädigung geeinigt hat, kann die Verwandlung des Schießplatzes in einen Golfplatz beginnen.
13.9.2007: In eigener Sache
Der Beitrag über das Hostal de los Reyes Católicos hat zwei neue Photos und etwas mehr Text bekommen.
10.9.2007: In eigener Sache
Der Abschnitt über den Innenraum der Kathedrale erlaubt jetzt einen kurzen Rundgang und ist mit fünf Photos illustriert.
2.9.2007: In eigener Sache
Die Literaturliste wächst und ist jetzt nach Sprachen geordnet.
31.8.2007: Staatsanwalt und Untersuchungsausschuß blicken auf Kulturstadt
Die Aufregungen rund um den Bau der Kulturstadt ("Ciudad de Cultura") auf dem im Südwesten Santiagos gelegenen Monte Gaiás bekommen eine neue Dimension. Nachdem der politische Streit über die Vergabe der Bauarbeiten und die mögliche Verschwendung von Steuergeld auf einen Untersuchungsausschuß im galicischen Parlament hinausläuft, ermittelt jetzt auch die Staatsanwaltschaft. Wie die "Voz de Galicia" heute berichtet, habe der Sprecher der Staatsanwaltschaft "Anzeichen von Kriminalität" in der Planung, Ausführung und Leitung des Projekts entdeckt. Auslöser für die Ermittlungen sei eine Strafanzeige der nationalistischen Gewerkschaft CIG gewesen, deren Vorsitzende, Mar Peteira, ausdrücklich auf die Verwicklungen sowohl der Vorgängerregierung der Volkspartei (Partido Popular) unter Manuel Fraga als auch der seit 2005 regierenden Koalition aus Sozialisten (PSOE) und Nationalisten (BNG) unter Emilio Pérez Touriño hingewiesen habe.
17.8.2007: Änderungen beim Pilgerpaß ("Credencial")
Nach einer Meldung der galicischen Zeitung "Voz de Galicia" können die Pilgerurkunde ("Compostela") ab dem 1.1.2009 nur noch diejenigen Pilger erwerben, die ihre Pilgerschaft mit dem offiziellen "Credencial" des Erzbischofs nachweisen. Die derzeit im Umlauf befindlichen 40-50 verschiedenen Modelle des Pilgerpasses führten nicht nur zu Mißverständnissen und Unannehmlichkeiten, weil sie teilweise nicht über die Bedingungen für den Erwerb der "Compostela" aufklärten. Vielmehr seien solche Dokumente auch zum Kauf angeboten worden. Um solchem Mißbrauch zu begegnen und um sicherzustellen, daß jedem Pilger die Voraussetzungen für die "Compostela" bekannt seien, werde nach einer Übergangsfrist nur noch das erzbischöfliche "Credencial" als Nachweis zugelassen. An den Bedingungen ändere sich dagegen nichts. Eine "Compostela" erhalte auch künftig, wer in christlichem oder suchendem Geist mindestens die letzten 100 km des Jakobsweges zu Fuß oder zu Pferd oder die letzten 200 km mit dem Fahrrad zurücklege.


















